Wenn ein Zirkus fast zum Tatort wird

Wenn ein Zirkus fast zum Tatort wird

Eingesendet von Lotta

„Zirkus Promissimo“ Stand auf einem Flugblatt das July von einem Clown in die Hand gedrückt bekam.

„Wollen wir da heute Abend hin? Zeit haben wir ja.“ Fragte July ihre Zwillingsschwester May.

„Ja das ist eine gute Idee.“
Am Abend gingen sie zum Zirkus und holten sich Eintrittskarten.
Als sie ins vollbesetzte Zirkuszelt gingen, setzten sie sich auf die letzten beiden Plätze.
Nach ein paar Minuten warten kam auch schon der Zirkusdirektor in die Manege und kündigte an „Liebe Zuschauer, Liebe Zuschauerrinnen, willkommen im Zirkus Promissimo! Hier erleben Sie die Magie des Zirkus. In kürze beginnt die erste Nummer, ich möchte sie bitten während der gesamten Vorstellung sitzen zu bleiben. Jetzt aber wünsche ich Ihnen viel Spaß beim zuschauen!“

Der Direktor verließ die Manege. Als er diese verlassen hatte, kamen drei Akrobatinnen in die Manege. Auf dem Boden befanden sich eine Wippe und ein Podest. Während sich eine auf die Wippe stellte und eine andere auf das Podest, kletterte wiederum eine andere auf eine kleine Plattform etwa 10 Meter über dem Boden. Von dort stieg sie auf ein Trapez und begann zu schaukeln. Dann ertönte spannende Musik. Die Akrobatin sprang von dem Podest auf die Wippe, so dass die andere Akrobatin hoch in die Luft flog. Doch in dem Moment, als sie nach den Händen von ihrer Kollegin greifen wollte, um sich an ihnen festzuhalten, kam ein bellender, schwarzer Schäferhund in die Manege gerannt. Die Akrobatin erschrak sich so sehr, dass sie ihre Kollegin losließ und in die Tiefe stürzte.

Das Publikum erschrak sich, als die Akrobatin schmerzhaft auf dem Boden aufkam. Die Akrobatin bewegte sich nicht mehr, lebte sie noch? In diesem Moment kamen der Zirkusdirektor und ein braunhaariger Mann, wahrscheinlich der Hundetrainer in die Manege gesprintet. Der Mann zerte den Schäferhund aus ihr. Währenddessen rannte der Zirkusdirektor zu der k.o. gegangen Akrobatin. Ein paar Minuten später kamen zwei Rettungssanitäter in die Manege gesprintet und transportierten sie ab.


Die Besucher wurden gebeten den Zirkus zu verlassen. July und May verließen zwar den Zirkus hatten aber ein komisches Gefühl wegen dem Hund, weil der Mann sehr grob zu ihm war. Deswegen schlichen sie sich ums Zelt zu den Wohnmobilen, wo die Leute vom Zirkus wohnten. Sie lugten durch ein offenes Fenster. Was die Schwestern sahen, erschrak sie. In der Mitte des Wohnmobils stand der Mann und vor ihm der schwarze Schäferhund. Er schlug ihn auf den Kopf, bei jedem Schlag zuckte der Hund zusammen.
Durch das Fenster konnte man hören, was der Mann zu dem Hund sagte „Heute Nacht bist du Geschichte“ Dabei lachte er hysterisch.

Für July und May war es klarer als Mathe, sie mussten diesen Hund retten. Schnell gingen sie nach Hause, um einen Plan zu schmieden. „Also wenn ich das richtig verstanden habe“ fragte May ihre Schwester „Brechen wir heute Abend bei diesem Mann ein und retten den Hund?“ „Japp. Genau so machen wir’s hol mal die Flex, vielleicht brauchen wir die ja“ Antwortete July. Ohne nachzufragen, holte May die Flex.


Währenddessen hatte July ein Rucksack für alles nötige geholt.
Als sie alles hatten, gingen sie los. Als sie am Zirkusgelände angekommen waren, war es schon dunkel. Sie wollten gerade anfangen den Hund zu suchen, doch dann hörten sie ein leises Wimmern in einer Ecke. Die Mädchen folgten dem Wimmern und sahen den Hund, angeleint an einem Zaun. Als die Mädchen näher auf ihn zugehen wollten fing er an noch lauter zu wimmern, als ob er wüsste was mit ihm passieren würde. Irgendwie spürte der Hund, dass May und July ihm nichts tuen würden. Während July die Hand ausstreckte, um ihn zu streicheln machte May die Leine ab. Dabei entdeckte sie einen Namen in der Leine.

Sie fragte den Hund „Heißt du Buddy?“ Der Hund bellte. Dann fragte sie ihn nochmal „Heißt das, ja?“ Er bellte nochmal. May hatte ihn jetzt befreit.
July die alles mitgehört hatte und Buddy mittlerweile streichelte sagte zu ihm „Ok Buddy wir retten dich jetzt, folg uns.“ Buddy verstand.
Plötzlich ging in einem Wohnmobil Licht an. Für May und July hieß das, renn!


Die drei sprinteten los. Auf halben Weg nach Hause blieben sie stehen. „Puh, gerade noch rechtzeitig“ sagte May. Buddy bellte zustimmend, aber keine Ahnung, ob er sie verstanden hatte.

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