Desaster an Bord der Nautilus
Es war der 20. Juli 2114 und die OSA* hatte ihr neues Weltraumprojekt gestartet. Die Nautilus 1. „Es ist ein interstellares Shuttle. Interstellar heißt, dass es unser Sonnensystem verlassen kann.“, erklärte OSA Chef Henry Weststressed in einem Interview. Wir, also Sabrina, Joseph, den wir auch Joe nennen und ich. Ich bin übrigens Rick** saßen zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht vor dem Fernseher, sondern sahen es uns auf dem Bordcomputer der Nautilus 1 an. Irgendwann wurde dann der Bildschirm schwarz. „Seid ihr bereit?“, erkundigte sich der Leiter des Kontrollzentrums. „Jawoll“, stieß Sabrina schwungvoll hervor. Nun fragte er alles ab: „Booster?“ „Go!“, rief jemand aus einer Ecke. „SAS und RFS?“, fragte er weiter ab. „Go!“, schrie jemand aus einer anderen Ecke. So ging er alles durch.
Dann: „10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1, Booster, Ignition Go! Liftoff! We have liftoff! Nautilus 1 is going to Go out of solar system.“ Damals wussten wir ja noch nicht, was uns noch blüht.
Wir waren gerade erst abgehoben, da fiel Joe auf: „Linker Booster hat 1% Leistung verloren!“ „OSA Mission Controll hier! Das passt noch! Rechts auch auf 99% drosseln!“, rief Flight Control. „OK!“, rief ich in den Funk. Wir hatten es gut überstanden und waren nun im Orbit. „Wir fliegen jetzt Raumstation Helius an.“, sprach Joe in den Funk. Keine Antwort. „Der Funk ist doch tot.“, erinnerte Sabrina. „Stimmt ja.“, merkte Joe beschämt, da er es ja selber festgestellt hatte. Als wir andockten wurden wir freudig von einem Mann mit russischem Akzent begrüßt: „Hey, Leute! Schon wieder unterwegs?“ „Du Spassvogel!“, meinte ich. Nach einem kurzen Tanken ging es wieder los. Der Funk wurde natürlich auch repariert. Nach 6 Stunden kam endlich der Funkspruch: „Interstellarantrieb starten. Instrumente ausfahren.“
Wir starteten den Antrieb und: „Bumm! “„Was war das?“, erkundigte sich Sabrina gelassen. „Ich weiß es nicht.“, entgegnete ich. „Pffffff Ssssssch Paff. “, tönte es laut. „Ist da etwas durchgebrannt?“ erkundigte ich mich. In diesem Moment ging das Licht aus. „Ich denke“, knarzte Joe genervt, „Was ist das denn für ein Schiff?“ „OSA Wir haben ein Problem!“, sprach ich ernst in den Funk. „Hier OAS bitte wiederholen“, kam eine Antwort, „Wir haben ein Problem!“, Wiederholte ich. „OK, Schadensbericht!“, sagte Mission Control mit gehetzter Stimme. Wir checkten alles durch „Ach, oh! Was?“, verwundert starten wir alle 3 den Bildschirm an. „Steuerdrüse B25, Landegestell, Licht, Heizung. Außer dem Antrieb auf 25% und Fallschirm 1 – 3 sind kaputt. “, informierte ich Mission Control, seht ihr noch, was? “ „ja …“, kurz spinnte der Funk, wir … Unbekanntes … Scheibe … Werft Sonde ab …“ „ Was ist das Sabrina?“, fragte ich. „Woher soll ich das wissen?“, fragte sie genervt. „du bist Technikerin“, schrie ich. „aber …“, sie wurde unterbrochen. Eine technische Stimme aus einem Lautsprecher sagte: „unbekanntes Signal!“ Darunter leuchteten 2 Knöpfe gelblich: empfangen oder abbrechen. „Rick?“, Sabrina wollte etwas von mir. „Was?“, erkundigte ich mich. „empfangen! Los!“ meinte sie auffordernd, „das ist unsere letzte Chance!
„Ohne etwas zu sagen, drückte ich. „Pieeeeeeeeeeeeep “, kam es aus dem Gerät. „Wir haben Bilder bekommen“, erkannte ich erstaunt, „da sind Dinger, die aussehen wie Spinnen und Explosionen. A … aber ha … die haben etwas, was aussieht wie Schwerter und einen Text. Kann ich nicht lesen. aber dieses Zeichen sieht eher nett aus. Da ist auch eine Zeichnung. 3 Leute mit sehr runden Köpfen. „Das sind wir! “, bemerkte Joe, „mit Helmen“ „sie dir alle Kameras an“, befahl er. Ich tat, was er sagte. „Sie landen! Hinten! “, schrie ich panisch. „Notruf!“, antwortete Joe ebenso panisch.
Ich setzte einen Notruf ab: „ Nautilus 1 Mayday, Mayday Aliens on Board.“ Nun erschienen Warnungen auf den Bildschirmen. „Sie zerstören das Schiff!“, erkannte ich. „Hier nehmt das!“, Sabrina riss Griffe ab, um sie als Waffen zu nutzen. dann kamen sie zu dann kamen sie zur schleuse. Um einen Druckverlust zu verhindern, der uns sicher getötet hätte schleusten wir sie zu uns in die Kapsel. Als sie drinnen waren, schlugen wir direkt zu, als sie das erste mal Joe ansprangen. „die sind überhaupt nicht friedlich!“, rief Joe. Als wir weiterkämpfen, ging plötzlich das Licht wieder an. Josef schrie auf: „aaah!“ „pock“, Ein stumpfer Knall ertönte, als er ohnmächtig zu Boden fiel. „Ich lege ihn aufs Hochbett!“, schrie Sabrina, „ Mach du weiter.“Ich schlug immer weiter auf die Viecher ein. Doch als Sabrina Joe ablegte, trat sie auf eine am Boden liegende UV-Lampe. Als der Lichtkegel die Aliens traf, kam eine blaue Flüssigkeit aus ihnen. Sie sagten zusammen und die , die das nicht taten. Wann so schwach, dass wir sie in versiegelte Boxen legen konnten. Die anderen kamen zurück in ihr Schiff und mit der Kraft von Sabrina, mir und Joe, der inzwischen auch wieder wach war, stießen wir es von unserem herunter. Doch, ein Problem gab es noch. Den Rückflug. Zurück in der Kapsel legten wir erst unsere EVA*** Anzüge ab und sahen nach, ob sich das Schiff wieder erholt hatte. Tatsächlich! Antrieb, Steuerung und Heizung gingen wieder, wir drehten um und starteten den Rückflug, „Ich hatte gar nicht realisiert, wie weit wir eigentlich schon weg sind“, ließ Joe anmerken.
Kurz vor dem Wiedereintritt hörten wir plötzlich ein Geräusch: „Sch … Chchchch … p. Hey 1 was ist passiert? Wo seid ihr Gerade? Geht es euch gut?” Wir lachten alle laut los. „Mission Control, das ist eine lange Geschichte. Uns geht es aber gut und wir sind kurz vor dem Blackout ****. „ Was? Ihr kommt wieder?“, fragte das Kontrollzentrum. „Ja und das wird ziemlich holprig. “, meinte ich schmunzelnd. „Chch…“, Der Funk war wieder weg. „Da haben wir es. Anschnallen und Druckanzüge nicht vergessen!“, scherzte Sabrina Kurz nach dem Blackout.
Der Wiedereintritt war sehr ruckelig, da das Shuttle stark beschädigt war. Wir schafften es trotzdem. Die Landung nicht anhalten musste, wie die Kapsel über der Landebahn absprengen*****. Nach dem Touchdown****** wurde uns von ein paar Helfern aus der Kapsel geholfen. Der Missionsdirektor kam auf uns zu und fragte, ob es uns gut gehe. Joe, der als letzter Ausstieg antwortete nur: „Uns gehts gut. Wann krieg ich meinen Lohn und wann startet. Die 2?“ Alle lachten, doch das hatte er vollkommen ernst gemeint. Sabrina antwortete scherzend: „Ich hab keine Lust nochmal in so einer Klapperkiste zu fliegen“ so kam es, das Nautilus 2 ein sehr besonderes anderes Missionsmitglied haben wird. Die Aliens wurden untersucht, aber es wurde nichts herausgefunden.
*Orbitale und Solare Agentur (Fiktive Agentur)
** Inspiriert von Rick Husband (Columbia)
*** External Vehicular Aktivity (Aktivität außerhalb des Raumfahrzeugs)
**** Kommunikationsabriss beim Wiedereintritt / Re-entry
*****Wird so in der Raketentechnik genutzt
******Berührung des Bodens / Landung
2 Kommentare zu „Desaster an Bord der Nautilus“
Die Geschichte ist so toll
Die Aliens waren sehr Cool generell war alles sehr schön und interessant
Danke. Es freut mich, dass sie dir gefällt. Sende doch auch deine Geschichte ein. Ich würde mir sie dann angucken und vielleicht( sehr wahrscheinlich) kommt sie ja auch auf diese Website.